Zwischen Ölper Knoten und Gartenstadt sowie dem westlichen Teil des Bürgerparks und der östlichen Grenze der Weststadt und Lehndorfs liegt der Stadtbezirk "Westlcihes Ringgebiet", zwar nicht der flächenmäßig größte Braunschweigs, aber mit über 32.000 Einwohnern der bevölkerungsreichste.
Im "Westlichen Ringgebiet", von dessen Einwohnerzahl das Petritor rund die Hälfte stellt, gibt es viel Grün, beschauliche, ruhige Wohnstraßen, Gründerzeit-Häuserzüge, aber leider auch manchen sozialen Brennpunkt und Industriebrachen. Andererseits verzeichnet der Stadtbezirk ein aktives Wirtschaftsleben mit Handelsketten, Autohäusern, Industrieunternehmen, Handwerk und Kleingewerbe.
Kindertagesstätten, Schulen aller Art, Senioreneinrichtungen und Nachbarschaftshilfen tragen zur Lebensqualität in unserem Stadtteil ebenso bei wie auch das Wirken vieler Initiativen und Vereine. Besonders erwähnen möchte ich die zahlreichen Kleingarten- und Sportvereine. Für diese Gruppierungen spielt die ehrenamtliche Tätigkeit eine große und vor allem unverzichtbare Rolle. Sie bedeutet Mitwirkung, Bürgernähe und Einflussnahme innerhalb der Gesellschaft, sie trägt zum Erhalt der demokratischen Strukturen und der sozialen Infrastruktur bei.
Die südliche Hälfte des "Westlichen Ringgebiets" wurde 2001 in das Städtebauförderungsprogramm "Die Soziale Stadt" aufgenommen. Das Programm hat zum Ziel, die Wohn- und Lebensbedingungen im Stadtteil zu verbessern, die sozialen Verhältnisse und die lokale Wirtschaft zu stabilisieren sowie die Identifikation der Bewohnerinnen und Bewohner mit dem "Westlichen Ringgebiet" und das ehrenamtliche Engagement für den Stadtteil zu stärken. Die finanziellen Mittel werden zu jeweils einem Drittel von der Stadt Braunschweig, dem Land Niedersachsen und dem Bund finanziert.
Vieles wurde bereits erreicht: Auf der Trasse der Ringbahn, dem "Ringgleis", ist ein Rad- und Wanderweg entstanden, der unseren gesamten Stadtteil erschließt und demnächst auch mit der Gartenstadt verbindet. Diese ehemalige Bahnstrecke legte vor ca. 120 Jahren die Grundlage für den Aufstieg unseres Stadtteils zum früher bedeutendsten Industrieort von Braunschweig.
Aber auch in den Wohngebieten hat sich viel getan: Die Treffpunkte Madamenhof und MehrGenerationenHaus, neu gestaltete, mit Bäumen bepflanzte Straßen, der gerade fertig gestellte Frankfurter Platz, kindergerechte Spielplätze und viel Grün machen unseren Stadtteil noch liebenswerter.
Im Westlichen Ringgebiet lässt es sich leben!
 Dieter Oppermann Bezirksbürgermeister
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